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Sozialpädagogisch begleiteten Einzelwohnens
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Junge Menschen, die im Gustav-Heinemann-Haus oftmals als Alternative zur Obdachlosigkeit wohnen, bringen zumeist folgende Bedingungen und Erfahrungen mit:

  • fehlende Motivation
  • Antriebsarmut
  • erlebte Frustrationen bei Anforderungen jeglicher Art
  • fehlender Schulabschluß
  • fehlende (förderliche) familiäre Einbindung und andere soziale Kontakte
  • mehrere vergebliche Versuche, Förder-/Qualifizierungslehrgänge oder manchmal auch eine Ausbildung zu beginnen und zu beenden
  • oftmals vergebliche Versuche, erfolgreich Mietverhältnisse einzugehen bzw. Mietverhältnisse zu halten

 

Regalaufbau

Unsere konzeptionellen Weiterentwicklungen haben den geplanten und schrittweisen Auszug in eine eigene Wohnung zum Ziel. Dabei durchlaufen die jungen Menschen verschiedene Entwicklungsstufen:

  • vierwöchige Aufnahmephase
  • Wohngruppenphase
  • zeitlich befristetes Wohngemeinschaftstraining
  • Bezug einer eigenen Wohnung

Die Intensität der Hilfe des jungen Menschen wird im Durchschnitt mit drei Stunden/Woche für bis zu 6 Monaten bestimmt und festgelegt. Auf Grund der Wohnphasen im Gustav-Heinemann-Haus sind die Schwächen, aber insbesondere auch die Stärken des jungen Menschen bekannt, so dass eine verläßliche Arbeitsbeziehung zum Mitarbeiter entstanden ist. Diese ermöglicht eine detaillierte Planung von der Wohnungssuche, Mieten der Wohnung, Durchführung und Beendigung der Hilfe.

Weitere Informationen (als pdf):
SBE: Konzeption
Kennzahlenbericht I/2007
Kennzahlenbericht I/2006
Kennzahlenbericht II/2005